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Google Search Console

Die Google Search Console ist ein Werkzeug, mit dem Website-Betreiber und Entwickler den Status der Seite in der Google-Suche einsehen können.

Was ist die Google Search Console?

Mit dem kostenlosen Webservice Google Search Console bekommen Website-Betreiber direkten Einblick darin, wie ihre Website in der Google-Suche erscheint und von Google verarbeitet wird.

Über welche Suchbegriffe finden Menschen die Website? Auf welchen durchschnittlichen Positionen erscheint sie? Wie oft wird sie gesehen und geklickt? Welche Seiten hat Google indexiert, welche nicht – und welche Gründe nennt Google dafür? Dies sind typische Fragen, auf die die Google Search Console eine Antwort liefert.

Darüber hinaus meldet das Werkzeug technische Probleme, Schwierigkeiten mit der Indexierung oder Sicherheitsprobleme wie Malware.

Wo hat die Google Search Console ihren Ursprung?

Das Werkzeug wird von Google seit 2006 angeboten, damals noch unter dem Namen „Webmaster Tools“. 2015 erhielt es den Namen „Search Console“ und die Fähigkeiten des Webservices wurden zu dieser Zeit stark ausgebaut.

Mit dem Tool wollte Google den Betreibern helfen, ihre Seiten suchmaschinenfreundlich zu gestalten, denn bessere Websites bedeuten bessere Suchergebnisse, was im Interesse aller Beteiligten liegt.

Warum ist die Google Search Console wichtig?

Die Google Search Console hilft bei einer Vielzahl an Tätigkeiten, darunter Monitoring, Pflege und Problemfindung. Ohne das Tool tappt man sonst oft im Dunkeln. Dabei geht es nicht darum, was auf der Website passiert, sondern was auf der Ebene der Suchmaschine abgeht.

Sie gibt Auskunft über:

Performance wie Klicks, Impressionen, durchschnittliche Positionen in den Suchergebnissen und Suchanfragen, über die die Seite gefunden wurde.

Indexierung von Seiten und vorhandene Fehler oder Gründe, die Seiten von der Indexierung abhalten.

Fehlermeldungen bei Sicherheitsproblemen wie Malware sowie Hinweise auf manuelle Maßnahmen oder Crawling-Probleme.

Details zu Core Web Vitals, unterstützten strukturierten Daten und dazu, wie Google spezifische URLs ausliest.

Zudem können Website-Betreiber hier die XML-Sitemap einreichen, die Google dabei hilft, wichtige URLs der Website zu entdecken.

Vorteile

  • Die Search Console ist kostenlos.
  • Sie liefert Daten direkt von Google zur eigenen Sichtbarkeit in der Google-Suche, die externe Werkzeuge in dieser Form nicht bereitstellen können.
  • Sie deckt auf, für welche Begriffe eine Website gefunden wird.
  • Sie warnt früh vor technischen Problemen und zeigt Chancen auf.

Herausforderungen

Die vielen Daten und Informationen können anfangs etwas überfordern und die Interpretation erfordert Einarbeitung. Einige der gemeldeten Fehler sind ohne tieferes Fachwissen kaum zu beheben.

Außerdem zeigt die Google Search Console nur, was bezüglich der Google-Suchmaschine mit der Website los ist. Für ein vollständiges Bild, das das Verhalten der Nutzer auf der Website zeigt, helfen andere Analysewerkzeuge.

Beispiel

Eine neue und sauber erstellte Seite mit den Leistungen eines Unternehmens bekommt keine Besucher über die Google-Suche. Ein Blick in die Google Search Console reicht. Die Seite wurde durch einen technischen Fehler vom Crawling ausgeschlossen und konnte von Google deshalb nicht richtig verarbeitet werden.

Nachdem der Fehler behoben ist, wird sie vom Crawler erfasst und von Google indexiert. Fortan kann sie bei relevanten Suchanfragen in den Suchergebnissen erscheinen.