Nutzersignale, oftmals auch englisch User Signals, sind gesammelte Daten aus dem Verhalten und den Interaktionen von Nutzern, die Hinweise darauf geben können, wie gut eine Seite ihre Erwartungen erfüllt.
Im SEO werden darunter unterschiedliche Verhaltensweisen diskutiert, etwa:
wie Nutzer mit Suchergebnissen interagieren
ob sie nach dem Klick schnell wieder zu den Suchergebnissen zurückkehren und ein anderes Ergebnis wählen
wie sie mit den Inhalten einer Seite umgehen
wie intensiv sie sich mit einer Seite beschäftigen
Kennzahlen aus der eigenen Webanalyse wie Verweildauer, Absprungrate oder Seitenaufrufe können zusätzlich Hinweise darauf geben, wie gut Besucher mit einer Seite zurechtkommen. Sie sind aber nicht automatisch direkte Google-Rankingfaktoren.
Zufriedene Besucher können sich anders verhalten als enttäuschte. Wer hingegen nicht findet, was er sucht, kehrt womöglich schnell zur Suche zurück und wählt ein anderes Ergebnis.
Suchmaschinen können solche Muster als indirekte Qualitätshinweise deuten. Dass Google Interaktions- und Klickdaten in seinen Suchsystemen verwendet, ist inzwischen gut belegt. Welche konkreten Signale dabei in welcher Situation und mit welchem Gewicht einfließen, bleibt jedoch weitgehend im Dunkeln.