Zum Hauptinhalt springen

PageSpeed

PageSpeed ist die Ladegeschwindigkeit einer Website, also die Zeit, bis sie vollständig geladen und nutzbar ist. Sie ist ein wichtiger Faktor für die Nutzerzufriedenheit und kann sich auf das Ranking auswirken.

Was bedeutet PageSpeed?

PageSpeed bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der eine Website geladen und nutzbar wird. Damit ist nicht nur der Moment gemeint, in dem erstmals etwas auf dem Bildschirm erscheint. Die Ladegeschwindigkeit umfasst die gesamte Zeitspanne, bis die Seite vollständig geladen und bedienbar ist.

Für die Evaluierung des PageSpeeds gibt es mehrere relevante Zeitpunkte: Wann erscheint der erste Inhalt? Wann ist der Hauptinhalt sichtbar? Wann reagiert die Seite auf Eingaben des Nutzers?

Wiederkehrende Ursachen für eine langsame Ladegeschwindigkeit sind unter anderem zu große Bilder, überladener Programmcode, ein langsamer Server oder eingebundene Drittdienste. Google stellt kostenlose Tools zur Verfügung, mit denen Seiten auf ihren PageSpeed geprüft werden können.

Wo hat der Begriff PageSpeed seinen Ursprung?

Die Ladegeschwindigkeit wurde bereits mit dem Aufkommen des Internets zum Thema. Zu Zeiten von 64k-Modems waren langsam aufbauende Websites noch weit verbreitet. Zwei Entwicklungen verstärkten den Fokus auf das Thema: die zunehmende mobile Nutzung über Mobilfunkverbindungen sowie Googles wachsender Fokus auf eine gute Nutzererfahrung.

Google führte die Ladegeschwindigkeit über Jahre hinweg als Bewertungsfaktor an. Mit der Einführung der Core Web Vitals im Jahr 2020 rückten messbare Aspekte der Ladegeschwindigkeit und Nutzererfahrung noch stärker in den Fokus.

Warum ist der PageSpeed wichtig?

Im Internet und insbesondere am Smartphone ist Geduld knapp bemessen. Je länger eine Seite lädt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher abspringen, noch bevor sie den Inhalt gesehen haben. Langsame Seiten verlieren somit Besucher und in der Folge auch potenzielle Anfragen.

Da die Geschwindigkeit in die Bewertung durch Suchmaschinen einfließen kann, spielt sie auch für die Sichtbarkeit eine Rolle. Der PageSpeed hilft dabei, solche Probleme messbar zu machen. Er zeigt, wo eine Seite ausgebremst wird, und macht aus „Die Seite lädt langsam“ eine Liste konkreter Optimierungspotenziale.

Vorteile

  • Ein guter PageSpeed kann zu einer besseren Nutzererfahrung und weniger Absprüngen beitragen.
  • Zudem kann sich ein guter PageSpeed positiv auf die Bewertung durch Suchmaschinen und damit auf das Ranking auswirken.
  • Kostenlose Werkzeuge testen die Seite und liefern Handlungsempfehlungen gleich mit.

Herausforderungen

Zahlreiche Ursachen für mangelnde Geschwindigkeit liegen in der Technik und reichen von der Bildoptimierung über den Programmcode bis zur Serverkonfiguration. Ihre Behebung erfordert häufig Entwicklerwissen.

Zudem ist die Optimierung der Ladegeschwindigkeit keine einmalige Aufgabe – jedes neue Bild, jede neue Funktion und jeder neue Dienst eines Drittanbieters kann den PageSpeed beeinflussen.

Beispiel

Ein Onlineshop hat besonders auf dem Smartphone viele Absprünge. Eine Messung macht die langsame Ladezeit deutlich, verursacht durch große, unkomprimierte Produktbilder.

Nach deren Optimierung lädt der Shop deutlich schneller, die Absprünge sinken und mehr Besucher gelangen zu den Produktseiten. Bei gleichbleibenden Besucherzahlen entstehen mehr Verkäufe – allein dadurch, dass die Seite nicht abschreckend lange lädt.