Anzeigen, eine Landingpage oder einfach ein CTA – oft hat man mehrere Ideen und Herangehensweisen, ganz zu schweigen von Zielgruppen, die eine unterschiedliche Ansprache erwarten. Welche davon am besten funktioniert, lässt sich durch einen A/B-Test evaluieren, nämlich indem man zwei oder sogar mehrere Varianten ausprobiert.
Beispielsweise werden Besucher einer Webseite nach dem Zufallsprinzip auf Variante A oder Variante B geleitet. Dabei wird das im Vorhinein definierte Ziel – mehr Anfragen, mehr Käufe, mehr Anmeldungen – gemessen. Welche Variante die bessere Metrik erreicht, ist der klare Gewinner des A/B-Tests.
Damit das Ergebnis belastbar ist, gelten zwei Grundregeln:
Pro Test wird nur eine Sache verändert, sonst weiß niemand, welche Änderung was bewirkt hat.
Der Test läuft so lange, bis eindeutige Daten vorliegen. Ein Vorsprung nach zwei Tagen kann einfach Zufall sein, nach zwei Monaten hingegen ein deutliches Ergebnis. Fachlich spricht man von statistischer Signifikanz.
Getestet werden kann nahezu alles, was Besucher sehen oder womit sie interagieren können, unter anderem:
- Überschriften
- Bilder
- Call-to-Action
- Formulare
- Reihenfolgen von Argumenten
- Betreffzeilen einer E-Mail
Selbst die Farbe der Webseite oder die Webseitenstruktur können auf den Prüfstand kommen, denn es gibt immer etwas zu optimieren.