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Display Advertising

Display Advertising bezeichnet visuelle Werbung wie Banner, Videos, Bilder oder Animationen auf Websites, in Apps oder anderen digitalen Umfeldern.

Was bedeutet Display Advertising?

Display Advertising bezeichnet visuelle Online-Werbung, die als Bild, Banner oder Video auf Websites und in Apps erscheint. Diese Werbung kann beispielsweise am Rand von Nachrichtenseiten, zwischen Artikeln oder in Apps ausgespielt werden.

Display-Werbung kann basierend auf dem Surfverhalten, dem Standort, dem Kontext oder vergangenen Besuchen ausgespielt werden – anders als bei der Suchmaschinenwerbung, die auf eine aktive Suche reagiert. Gelenkt werden Display-Anzeigen über Werbenetzwerke, die zahlreiche Websites und Apps bündeln und Anzeigen dort platzieren, wo die definierte Zielgruppe aktiv ist.

Wo hat Display Advertising seinen Ursprung?

Das erste bekannte Werbebanner wurde 1994 von einem Telekommunikationsunternehmen geschaltet und gab den Startschuss für digitale Bannerwerbung. Display-Werbung ist damit eine der ältesten Formen der Online-Werbung.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Format von statischen Bildern über bewegte Banner bis hin zum heute weitgehend automatisierten Einkauf von Werbeplätzen und zur gezielten Zielgruppenansprache.

Warum ist Display-Werbung wichtig?

Nicht jeder im Internet sucht aktiv nach einem Produkt oder einer Lösung. Viele wissen auch gar nicht, dass es eine Lösung für ihr Problem gibt. Diese Menschen erreicht man mit Display-Werbung, während die potenziellen Kunden anderswo durch das Netz surfen.

Banner, Videos und Animationen versuchen, Nachfrage zu wecken und Bekanntheit aufzubauen, wo vorher keiner gesucht hat. So ergänzen Display-Ads die klicktreibenden Kanäle um eine aufmerksamkeitssteigernde Komponente.

Vorteile

  • Display Advertising baut Reichweite und Bekanntheit auf.
  • Es erreicht Menschen, bevor sie aktiv suchen.
  • Durch die präzise Auswahl von Umfeldern und Zielgruppen lassen sich relevante Zielgruppen direkt ansprechen.
  • Die visuelle Gestaltung erlaubt starke Markenbotschaften, die reine Textanzeigen nicht transportieren können.

Herausforderungen

Durch die jahrelange Bombardierung mit Werbung blenden viele Menschen Banner unbewusst aus. Die Klickrate ist daher häufig niedrig, insbesondere da die Zielgruppe nicht zwingend mit einer Kaufabsicht unterwegs ist. Auch Werbeblocker mindern die Wirkung von Display-Anzeigen.

Der Erfolg von Display Advertising liegt häufig stärker in Sichtbarkeit und Bekanntheit als im direkten Klick und lässt sich deshalb nicht immer unmittelbar belegen. Zudem sollte man darauf achten, dass die Marke nicht in einem unpassenden Kontext erscheint.

Beispiel

Ein Hersteller von Arbeitsschutzausrüstung schaltet zielgruppenspezifische Banner auf Fachportalen für Sicherheitsbeauftragte. Die Zielgruppe bekommt die Marke wiederholt in ihrem beruflichen Umfeld angezeigt, ohne danach gesucht zu haben.

Entsteht später ein Bedarf, ist das Unternehmen bereits im Kopf und landet wahrscheinlicher auf der Auswahlliste.