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E-Mail-Marketing

Mit E-Mail-Marketing bringen Unternehmen ihre Botschaft direkt ins E-Mail-Postfach von Interessenten und bestehenden Kontakten.

Was bedeutet E-Mail-Marketing?

E-Mail-Marketing ist die Ansprache über das E-Mail-Postfach mit regelmäßigen Newslettern oder persönlichen Angebotsmails. Der Vorteil liegt darin, dass die E-Mail direkt von einem Unternehmen gezielt an eine bestimmte Person gesendet wird. Diese Art von direkter Ansprache ist zum Beispiel bei Nachrichten, die über Algorithmen ausgespielt werden, nicht gegeben.

Dafür benötigt ein Unternehmen grundsätzlich die ausdrückliche Einwilligung der Empfänger, denn werbliche E-Mails sind in Deutschland ohne Einwilligung nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Der Erfolg von E-Mail-Marketing lässt sich unter anderem über Klick-, Conversion- und eingeschränkt auch Öffnungsraten messen.

Wo hat das E-Mail-Marketing seinen Ursprung?

Die erste massenhaft verschickte E-Mail stammt aus dem Jahr 1978 – damals noch ohne die heutigen rechtlichen Grenzen. Ab den 1990er-Jahren wurde E-Mail-Marketing zum festen Bestandteil des Marketing-Portfolios. Unerwünschte Massenmails nahmen seitdem überhand, sodass Einwilligung und rechtliche Vorgaben heute fest zum seriösen E-Mail-Marketing gehören.

Warum ist E-Mail-Marketing wichtig?

E-Mail-Marketing ist einer der wenigen Kanäle, die ein Unternehmen weitgehend selbst steuern kann, unabhängig von wechselnden Algorithmen und Kosten fremder Plattformen. Mit gezielt versendeten E-Mails können Marken direkte Beziehungen zu Interessenten pflegen, präsent bleiben, Wissen weitergeben und Vertrauen aufbauen. Kontakte lassen sich über Monate pflegen, ohne jedes Mal für Reichweite bezahlen zu müssen.

Vorteile

  • E-Mail-Marketing ist vergleichsweise kostengünstig.
  • Es erreicht Kontakte direkt, ohne Umweg über fremde Plattformen.
  • Es lässt sich stark personalisieren und automatisieren.
  • Klicks und weitere Interaktionen sind gut messbar, Öffnungsraten dagegen nur eingeschränkt zuverlässig.
  • E-Mail-Marketing baut auf einem Bestand eigener Daten auf, der weniger abhängig von Cookie-Blockaden und Plattformregeln ist.

Herausforderungen

Der Aufbau eines Verteilers braucht Zeit und einen überzeugenden Anreiz, denn niemand gibt seine Adresse ohne Gegenwert. Rechtliche Anforderungen bezüglich Einwilligungen und Abmeldungen sind streng.

Zudem sind die Postfächer voll, wodurch nur die besten Inhalte auch geöffnet werden. Der Rest landet im Papierkorb.

Beispiel

Ein Hersteller von Fördertechnik gewinnt über den Download eines Leitfadens immer wieder neue Newsletter-Abonnenten. Praxisnahe Tipps zur Instandhaltung von Anlagen werden alle vier Wochen verschickt.

Nun entsteht ein Bedarf bei einem der Abonnenten. Der Hersteller ist durch seine kontinuierliche Präsenz eine naheliegende Anlaufstelle.