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Performance Marketing

Performance Marketing ist die konsequente Ausrichtung von Maßnahmen an einem messbaren Ziel.

Was bedeutet Performance Marketing?

Performance Marketing, zu Deutsch leistungsbezogenes Marketing, ist die Strategie, dass jede Maßnahme an einem messbaren Ergebnis – Anfragen, Verkäufe oder neue Kontakte – ausgerichtet ist und danach bewertet wird.

So weiß man zum Beispiel, was ein Klick kostet, wie viele Klicks zu einer Anfrage führen und was eine Anfrage in der Gewinnung kostet. Entlang dieser Kette wird das Budget dort nachgesteuert, wo es das beste Ergebnis bringt. Wo Budget versiegt, wird abgeschaltet.

Typische Kanäle für Performance Marketing sind SEA-Anzeigen und Social Ads, da sie sich schnell messen und anpassen lassen.

Wo hat Performance Marketing seinen Ursprung?

Das Prinzip kam mit der Messbarkeit digitaler Kanäle auf und gewann ab den 2000er-Jahren an Bedeutung. Anders als bei klassischer Werbung ließ sich deutlich genauer nachvollziehen, welche Maßnahmen Klicks, Anfragen oder Verkäufe auslösten.

Diese Transparenz brachte die stark datengetriebene Denkweise hervor, die Erfolge an harten Zahlen misst.

Warum ist Performance Marketing wichtig?

Jedes Budget sollte gerechtfertigt sein. Performance Marketing schafft eine vergleichsweise transparente Datengrundlage entlang vieler Schritte. Es zeigt, was Maßnahmen gebracht haben, und macht Ausgaben begründbar und steuerbar.

Das erlaubt Unternehmen, Werbebudget genau dorthin zu lenken, wo die gemessenen Ergebnisse besonders gut sind, unnötige Ausgaben zu erkennen und erfolgreiche Ansätze auszubauen.

Vorteile

  • Performance Marketing macht den Erfolg vieler Maßnahmen vergleichsweise gut messbar.
  • Es macht Ausgaben begründbar und ist ein starkes Argument für die Budgetrechtfertigung.
  • Es erlaubt schnelles Nachsteuern.
  • Die datengestützte Steuerung ersetzt Bauchgefühl durch sachliche Entscheidungen.

Herausforderungen

Die Konzentration auf messbare Zahlen kann den Blick auf schwer messbare Wirkungen wie Markenaufbau oder Vertrauensaufbau verengen. Auch die Messung von Daten bleibt durch Einwilligungspflichten, Gerätewechsel und andere technische Grenzen lückenhaft.

Grundsätzlich besteht die Gefahr, dass man im Performance Marketing nur die letzte Handlung vor dem Abschluss belohnt, aber die Berührungspunkte übersieht, die davor den Weg bereitet haben.

Beispiel

Ein Anbieter von Arbeitsschutzbedarf führt mehrere Kampagnen parallel. Die Messung zeigt, dass eine Kampagne bei vergleichbarer Qualität der Anfragen Leads für 40 € einbringt. Eine andere liefert vergleichbare Anfragen für 15 €.

Das Unternehmen verlagert das Budget auf die günstigere und wirkungsstärkere Kampagne und schaltet die andere ab.

Bei gleichem Budget steigt die Zahl der Anfragen, allein durch die datengestützte Umverteilung.